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First Love – ein blutiger Filmrausch

Der neue Film von Takashi Miike First Love wird am 5. Mai auf DVD, Blu-ray und digital erscheinen. Wir konnten schon vorher reinschauen und verraten dir unsere Meinung. Aber Achtung, der Film ist ab 18 Jahren, weil er auch düstere Themen behandelt, die einigen Zuschauern unangenehm sein könnten.

Handlung

Keine Angst, wir gehen nicht zu sehr in die Tiefe, Spoiler mag schließlich keiner. 😉
First Love ist eine brutal-groteske Gangster-Komödie und erzählt die Geschichte von Leo und Monica.
Leo ist ein einsamer junger Mann, der außer dem Boxen nicht viel hat. Als er bei einem Kampf sofort zu Boden geht, beschließt er, einen Arzt aufzusuchen. Dieser hat leider keine guten Nachrichten für Leo. Er hat einen sehr großen Tumor im Gehirn, der an einer Stelle sitzt, die nicht leicht zu operieren ist. Niedergeschlagen streift er durch die Straßen von Tokio.
Monica ist eine Prostituierte, die von einem Yakuza-Pärchen gefangen gehalten wird. Ihr Vater hat sie als Bezahlung für seine Schulden dort zurückgelassen.

Monica ist außerdem auch drogenabhängig und hat Halluzinationen, wenn sie nüchtern wird. Vor einer dieser Halluzinationen läuft sie weg, als sie sich eigentlich mit einem Kunden treffen soll. Dieser rennt ihr natürlich hinterher, dabei kommen sie an Leo vorbei. Der schaltet den Mann mit nur einem Schlag aus und rettet das Mädchen.
Allerdings haben beide keine Ahnung, in was sie hineingeraten sind. Der bewusstlose Mann ist ein Polizist und auch die Yakuza und die chinesische Mafia haben Pläne, die eine blutige Nacht für sie versprechen.

Kinematografie

First Love ist sehr blau- und gelbstichig. Die Wohnungen und Restaurants, die im Film vorkommen, wirken alle sehr klein und auch irgendwie schäbig. Das passt perfekt zur Stimmung und verleiht dem ganzen eigene Note. Es wird oft zwischen den handlenden Charakteren gewechselt, sodass man weiß, was im Hintergrund noch alles geschieht. Und wie man es vom Kult-Regisseur Takashi Miike gewöhnt ist, ist First Love auch sehr blutig. Es gibt einen abgetrennten Kopf, der noch blinzelt, abgesehen davon bleibt es aber realistischer.

Meine Meinung

Man wird sofort in die Handlung hineingeworfen, das macht die Geschichte realer. Schließlich bekommt man im echten Leben auch keine Einleitung. 😉 Allerdings fand ich, dass der Einstieg dadurch ein bisschen verwirrend ist. Nach ein paar Minuten wusste man dann aber in etwa, was passiert. Die Handlung ist sehr verstrickt, aber durch die verschiedenen Blickwinkel bekommt man nach und nach einen guten Überblick. Die Themen und die allgemeine Stimmung des Films sind allerdings doch sehr düster. Die Kämpfe sind recht blutig, aber die Abläufe wirken etwas repetitiv. Das passt aber in die Handlung, da Leo eben nur Boxen gelernt hat. Die Yakuza und die chinesische Mafia verlassen sich hingegen auf ihre Waffen.

 Die Charaktere lernt man nicht ganz so gut kennen, wie ich es mir gewünscht hätte. Es stehen ganz klar die Aktion und Handlung im Vordergrund. Man erfährt aber doch das ein oder andere über die Hauptcharaktere. Dabei wird auch viel gezeigt und nicht nur verbal kommuniziert.
Wer gegen blutige Kämpfe und düstere Themen nichts hat, sollte auf jeden Fall mal reinschauen. Die Pläne der verschiedenen Fraktionen langsam zusammenkommen zu sehen, macht definitiv Spaß. Das entstehende Chaos ist herrlich.

 

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