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Rezension: Die Walkinder

Ein Meer aus Sand und Lügen droht ein kleines Paradies zu verschlingen.

Handlung

Die Bewohner einer kleinen, im Sandmeer umhertreibenden Insel, Mud Wahle, leben in Harmonie. In dieser unwirklichen Welt versuchen die Walkinder mit den wenigen Ressourcen, die sie haben, zurechtzukommen. Bei ihrer Arbeit helfen die magischen Fähigkeiten vieler Inselbewohner. Damit können sie zum Beispiel Gegenstände levitieren, aber sie müssen auch einen hohen Preis dafür zahlen. Kaum einer der jungen Magier wird 30 Jahre alt, sie alle ereilt ein früher Tod. Also müssen die Kinder auch schon mitarbeiten. Chakuro ist mit 14 bereits der Archivar der Insel. Als eines Tages plötzlich eine andere Insel in der Ferne in Sicht kommt, macht er sich mit einem kleinen Team auf, das neue Land zu erkunden. Und zum allerersten Mal in seinem Leben begegnet er einem fremden Menschen. Das Mädchen heißt Lykos. Chakuro nimmt sie mit zurück nach Mud Wahle, nachdem sie vor Erschöpfung zusammenklappt. Und das hat ungeahnte Konsequenzen. Das Gerüst aus Lügen, auf denen das friedliche Leben der Walkinder aufgebaut ist, bricht nach und nach auseinander. Und plötzlich finden sie sich in einen unerbittlichen Krieg wieder.

Animation

Man fühlt sich bei den Walkindern ein bisschen an die Ghibli-Filme erinnert. Es gibt traumhafte Landschaften und viele kleine Details. Mit anderen Worten: Die Animation ist wunderschön. In die Animation fließen auch analoge Zeichenstile wie Aquarell und Öl auf Leinwand mit ein. Das sorgt für einen absoluten Wiedererkennungswert. Die Künstler von J.C Staff wissen eben, wie man schöne Animes macht. 😉

Fazit

Der Anime ist offiziell ein Drama, aber man sollte unserer Meinung nach die Mystery-Elemente nicht außen vorlassen. Es gibt viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Dadurch und durch die gut gestalteten Actionszenen, die auch sehr brutal sein können, bieten die Walkinder eine gute Abwechslung.

Da die Bewohner der Mud Wahle zu einem Großteil sehr jung sind, kann das für einige ein bisschen anstrengend werden. Aber die kleinen sind auch sehr süß.

Die Walkinder Staffel eins wirkt wie der Beginn einer viel größeren Geschichte und daher hoffen wir, dass es noch eine zweite Staffel geben wird. Mit dem leichten Ghibli-Vibe (der Anime hat etwas von Naussica), der wunderschönen Animation und den spannenden Geheimnissen ist der Anime eine Empfehlung wert. Schaut bei Netflix rein und sagt uns, was ihr davon haltet.

Hier findet ihr unsere Rezension zu Rosario + Vampire.

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