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Zasshi Interview mit DIA LANE

Die Community soll sprechen! Heute ist Dia Lane dran. 😉

Erzähl uns erst mal etwas über dich und deine Hobbys.

Sehr gerne!
Hallo liebe Zasshi-Leser 🙂
Hallo liebes Zasshi-Team 🙂
Ich bin DIA LANE, eigentlich heiße ich Daniela Goldschmidt, und ich bin Schriftstellerin. Das war schon immer einer meiner Traumberufe (neben Musikerin und Schauspielerin). Wer jetzt aufgepasst hat, ahnt es schon: Ich spiele Instrumente – E-Bass und E-Gitarre. Ich höre auch sehr gern Musik und gehe gern Tanzen. Ich lese viel, träume viel, zeichne, bespaße meine Katze, treffe mich mit Freunden und spiele Pen&Paper-Rollenspiele. Ich liege auch gern einfach mal in der Sonne auf der Wiese und schaue in den Himmel. Ob das jetzt ein Hobby ist …? 🙂 Was ist denn die nächste Frage?

Was ist dein Lieblingsanime/-manga?

Da gibt es sooo viele! Ich versuche mich aber mal auf eine Handvoll zu konzentrieren. Das ist einmal „Weiß Kreuz“, es ist schon eine Weile her, dass die Serie aktuell war, aber ich liebe sie immer noch und mag die Figuren sehr! Genauso die alten „Sailor Moon“-Folgen und natürlich „Rock’n’Roll Kids“. Die „Banana Fish“-Mangas habe ich auch alle im Schrank. Und „Death Note“ hat mich sehr unterhalten! Ansonsten ist einer meiner großen Favoriten „K no Souretsu“ von Maki Kusumoto, aber das hat es nicht nach Deutschland geschafft.
Um noch etwas Aktuelleres zu nennen: Ich lese derzeit „Pakt der Yokai“ und freue mich auf jeden neuen Band, der herauskommt 🙂

Wie bist du auf deine Geschichten gekommen bzw. woher nimmst du Inspiration?

Bisher sind ja „Hael und die Spiegeltore“ sowie zwei Bände meiner Detektivroman-Reihe um Bailey Whittemore draußen („Das mechanische Kaninchen“ und „Die schwarze Eule“). Aber in meinen Schränken lauert natürlich noch eine ganze Horde angefangener Manuskripte der unterschiedlichsten Genre (viel Urban Fantasy/Urban Mystery). Inspiration nehme ich aus allem: Eigene Träume, Träume anderer, Filme, Bücher, Sachbücher, Figuren, Songs, Spaziergänge, Gegenstände, Räume, Situationen, Erfahrungen, Gefühle, Einstellungen… Ich kann im Prinzip jetzt gerade an die Wand schauen und irgendwas kommt. Die Kunst ist eher, dann aus den Aspekten wirklich was zu machen. Eine Geschichte besteht aus so vielen Elementen, da reicht Inspiration nicht aus. Sie macht den Anfang und dann bastelt man viel drum herum, schaut, was wirklich dazu passt. Als ich „Das mechanische Kaninchen“ geplant habe, wusste ich, dass ich eine Detektivgeschichte schreiben möchte. Und zwar mit einem Detektiv-Neuling, jemand, der eigentlich total überfordert aber sehr ambitioniert ist, und sich (sowie andere) dadurch in wirkliche Schwierigkeiten bringt. Außerdem wollte ich das Thema In-der-Schuld-von-jemandem-stehen mit aufgreifen. Darum hat ausgerechnet der Verdächtige meinem Detektiv einen Gefallen getan. Ich brauchte dann irgendeinen Ansatzpunkt, um den ich die Story konzipiere und habe meinen Freund gefragt, von was er geträumt hat. Ich wollte genau das als Ausgangsinspiration nehmen. Und er meinte, er erinnert sich nur noch an ein weißes Kaninchen. Zuerst dachte ich dann: Aaaah nee, das ist total „Alice im Wunderland“, das kann ich nicht nehmen. Kaninchen ist schon zu besetzt. Aber dann habe ich doch angefangen zu überlegen, wie ich daraus etwas Eigenes machen kann und es hat funktioniert. Zwei Wochen später hatte ich zusammen, wohin die Reise ging (nach Boston 1925) und habe angefangen zu schreiben.
Sie sind durchdacht. Ich glaube, das ist nicht immer selbstverständlich. Ich habe schon viele Bücher und Manga weggelegt und Filme ausgeschaltet, wenn zu viele Dinge unlogisch waren. Am wichtigsten ist mir der Unterhaltungsaspekt, und dass die Figuren interessant und sympathisch sind und vor einer Herausforderung stehen. Man wird in meinen Geschichten auch immer etwas Humor finden. Hier und da auch romantische Liebe. Da ist es mir wichtig, nicht zu platt zu erzählen, gerade bei Gay-Romance, wie ich es teils in meine Detektivromane habe einfließen lassen. Eigentlich haben meine Geschichten auch immer eine Botschaft, z.B. „Du wirst deinen Weg finden, wenn du etwas dafür tust.“ Oft geht es um große Themen: Etwas/Jemanden retten, sich selbst finden, zu den eigenen Gefühlen stehen, eine wichtige Berufsentscheidung treffen, Stärken anerkennen und Schwächen akzeptieren, sich auf den Weg machen, etwas erreichen, Dinge infrage stellen, etwas für eine Freundschaft tun, Herausforderungen annehmen, Verantwortung übernehmen…

Wie teilst du dir die Arbeit ein und wie motivierst du dich selber, weiter zu machen?

Ich bin ein Phasenschreiber. Meistens durchdenke ich die Geschichte mehrere Wochen oder Monate und mache mir Notizen, bevor ich anfange zu schreiben. Dann schreibe ich Kapitel für Kapitel runter. Und dann kommt der lange Weg der Überarbeitung, der oft die meisten Nerven kostet. In der Überarbeitungsphase muss ich viele Entscheidungen treffen: Bleibt das hier drin oder streiche ich es raus? Schreibe ich hier noch mehr dazu oder lasse ich es so? Stimmt die Stimmung und das Tempo in dieser Szene? Ist der Dialog okay? Wenn nicht, wie schreibe ich ihn um, ohne die Story zu verändern? Ist die Wortwahl in Ordnung oder kann man das noch schöner sagen? Was sagen die Testleser? Alles spannend und unterhaltsam? Oder irgendwas negativ aufgefallen und wie verändere ich es?
Schreiben ist eine schöne aber auch anstrengende Sache. Wenn man es ernsthaft macht, frisst es viel Zeit und Energie und es braucht Einsatz. Man muss dranbleiben, sonst wird die Geschichte nicht fertig. Meine Motivation ist die Vorstellung, wie der jeweilige Leser mit dem Buch dasitzt oder liegt und unbedingt weiterlesen will. 🙂 Am besten noch mit einem Wow-Spannend-Gesichtsausdruck oder einem Lachen, wenn es lustig wird. Ich erfreue mich sozusagen an der Freude, die ich hoffentlich mit meiner Arbeit mache. Ich schreibe ja Geschichten, die ich selbst auch gern lesen würde. 🙂
Und einen Aspekt habe ich jetzt noch gar nicht erwähnt, dabei ist er so wichtig: Ich arbeite oft mit Livanya (Lisa Rau) zusammen. Sie zeichnet die ganzen superschicken Bilder für Cover und Illustrationen im Innenteil. Das ist natürlich auch noch einmal eine Extra-Motivation. Ich bin immer gespannt auf das nächste Bild, das sie mir schickt, wenn sie illustriert. Sie plant übrigens auch gerade eine vielversprechende Serie mit Namen „Indigo“, das solltet ihr nicht verpassen! Ich habe den Anfang ihres Skriptes gelesen und war sehr begeistert. Livanya findet ihr hier: http://www.livanya.de/ und auf Instagram: https://www.instagram.com/livanyaart/

Wo kann man deine Werke finden?

Schaut mal auf meiner Homepage https://dialaneprojects.wordpress.com/ vorbei. 🙂 Auf Facebook freue ich mich über neue Follower: https://www.facebook.com/DIA-LANE-911529608911038/. Ich freue mich auch immer über Kommentare. 🙂 Die Bücher bekommt man auf Messen (z.B. Leipziger Buchmesse) und auf manchen Manga-/Anime-Conventions. Und auch online im Freibeutershop: https://www.freibeutershop.de/selfpublishing/dia-lane/ und https://www.freibeutershop.de/selfpublishing/lisa-rau

Es hat mich gefreut! 🙂 Lasst es euch gut gehen, genießt das Leben und falls ihr Fanfiction oder Rezensionen zu einer meiner Geschichten schreibt, verlinkt sie mir unbedingt. Ich werde sie lesen. ^^

Bis bald!
DIA LANE

Hier geht es zu einem Weiterm Interview mit dem Movie Park.

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