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Code Vein – Dark Souls trifft auf Anime

Vampire, die sich durch die raue Apokalypse schlagen, schwierige Kämpfe und ein gnadenloses Tod-System: Code Vein verspricht viel, aber kann das Spiel auch wirklich mithalten? Wir verraten dir unseren Eindruck vom Souls-Like.

Darum geht’s

Trotz der starken Anlehnung an „Dark Souls“ ist hier die Story nicht in Item-Beschreibungen versteckt. In „Code Vein“ befinden wir uns in der Apokalypse und es wimmelt nur so von Wiedergängern. Unser selbst erstellter Charakter ist auch einer. Zum Überleben brauchen Wiedergänger fremdes Blut, denn ansonsten verwandeln sie sich in Verlorene. Das sind teuflische Ghule, die ihren freien Willen verloren haben. Und genau da liegt der Knackpunkt. Die Menschen sind in der Apokalypse fast ausgestorben und stehen daher unter Artenschutz. Die einzig andere Blutquelle sind magische Pflanzen, die Blutperlen abgeben. Um diese wenigen Pflanzen streiten sich die Wiedergänger.

Wir treffen auf eine Gruppe von Außenseitern, die nach einer Möglichkeit sucht, das Durstproblem der „Vampire“ dauerhaft zu lösen. Da unser Charakter unter Gedächtnisverlust leidet und wir uns in dieser Welt nicht auskennen, schließen wir uns der Truppe an. Wir helfen ihnen dabei, ihr Projekt umzusetzen, und decken nach und nach auf, wie es zur Apokalypse gekommen ist. Mit dem Wiedererwecken von Erinnerungen wird man auch mit nützlichen Kampftalenten belohnt. 😉

Blutcodes, Boss-Kämpfe und tödliche Labyrinthe

Die Blutcodes begegnen einem sofort beim Charkterdesign. Sie ersetzen sozusagen das Klassensystem. Jeder Code besitzt verschiedene aktive, aber auch passive Fähigkeiten, die im Kampf nützlich werden können. Das Beste daran ist, dass man mitten im Spiel die Blutecodes jederzeit wechseln kann. So kann man sich flexibel jedem Gegner anpassen und die verschiedensten „Klassen“ ausprobieren.

Den Gegnern und Bossen muss man sich nicht alleine stellen. Man kann sich zusammen mit einem Mitspieler oder einer KI auf in die Dungeons machen. Die KIs sind dabei sogar relativ nützlich. Wenn man mit Freunden spielt, muss man den Boss zweimal besiegen, da der Fortschritt nur in der Welt des Gastgebers gespeichert wird. Die Gegnertypen sind insgesamt sehr kreativ, auch wenn sie sich in einzelnen Levels wiederholen. Die Verlorenen haben nicht nur ihre menschlichen Gefühle, sondern auch ihre menschliche Form verloren. Dadurch begegnen dir in „Code Vein“ die unterschiedlichsten Gestalten. Von affenartigen Geschöpfen über Riesen und Schmetterlingsfrauen ist fast alles dabei.

Um sie klein zu kriegen, sollte man immer auf die eigene Ausdauer achten. Richtiges Timing beim Ausweichen ist auch ganz wichtig.

Das Leveldesign ist ziemlich verzahnt. Aber das Erkunden lohnt sich. Wer mit offenen Augen durch „Code Vein“ wandert, kann Abkürzungen oder auch versteckte Feinde finden. Nervig wird es nur, wenn die Areale zu lang werden und man sich in der gleichförmigen Umgebung verläuft.

Fazit

Der „Dark Souls“ Einfluss ist sehr stark spürbar. Aber ein einfacher Abklatsch ist das Spiel auf keinen Fall. Mit den Blutcodes und der JRPG-story hat „Code Vein“ doch etwas Eigenes gemacht. Es gibt einem genau das, was es verspricht: ein Anime „Dark Souls“. Die Story ist gut, auch wenn sie einige Klischees hat. Trotzdem haben alle unsere Begleiter eine eigene Vergangenheit und der überzogen böse Wissenschaftler ist jemand, den man gerne hasst. Vor allem die vielen Möglichkeiten, seinen eigenen Kampfstil zu finden und auch mal zu wechseln, sind ein großer Pluspunkt.

Die Grafik könnte allerdings etwas schöner sein und wirklich neue Innovationen hat das Spiel nicht. Die Schwierigkeit bei den Boss-Kämpfen schwankt auch sehr. Aber nichts desto trotz macht „Code Vein“ auf jeden Fall Spaß. Und wir können es nur allen „Dark Souls“ und JRPG Fans empfehlen. Die verschiedenen Versionen, das Spiel zu beenden, sorgen auch für einen langen Spielspaß. 😉

 

Hier findest du unsere Meinung zum “Dr. Stone” Manga. 😉

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