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Little Nightmares: Unsere Kindheitsängste

Das Puzzle-Jump-’n’-Run-Adventure Little Nightmares erzählt eine düstere, verstörende Geschichte und stellt dich deinen Kindheitsängsten gegenüber. Das interaktive Storytelling und das besondere Sound-Design fesseln direkt zu Beginn des Spiels. Besonders gefallen uns die detaillierten Umgebungen und monströsen Charaktere, die dieses Game einmalig machen. Nach dem ersten Teil des Spiels wurde auf der gamescom dieses Jahr auch Little Nightmares 2 für 2020 angekündigt. Wer sich die Wartezeit bis dahin verkürzen möchte, kann auch Very Little Nightmares ausprobieren, welches es exklusiv für iOS gibt.

Das Spiel hat auch bei uns im Zasshi-Team die eine oder andere Kindheitsangst zum Vorschein gebracht. Wovor wir uns (früher) gefürchtet haben, verraten wir dir hier:

Larissa – Hinter den Spiegeln

Als ich circa 4 oder 5 Jahre alt war, hatte ich das Problem, dass ich öfter von einem dumpfen Klopfen auf Glas geweckt wurde. Ich hatte es meinen Eltern erzählt, doch sie sagten immer nur, es würde niemand im fünften Stock an ein Fenster klopfen. In einer Nacht musste ich feststellen, dass sie Recht hatten. Als ich den Mut fasste, mich umzusehen, stellte ich fest, dass das Klopfen aus dem Spiegel kam. Und der Blick hinein zeichnete mich fürs Leben.

Was sich als wiederkehrender Traum eines Kleinkindes entpuppte, hatte die Folge, dass ich jahrelang nachts nicht in Spiegel gucken konnte, geschweige denn in einem Zimmer mit den Dingern zu schlafen. Gott sei Dank hat sich das inzwischen geändert und ich kann meine Spiegel aufhängen wo ich möchte. Ganz geheuer sind mir Spiegel aber noch immer nicht.

Melanie – Was lauert da im Dunkeln?

Ich hatte schon immer eine lebhafte Fantasie. Sich Geschichten ausdenken ist toll für Spiele und wenn einem als Einzelkind langweilig ist. Doch nachts kann die Vorstellungskraft zu einem Problem werden. Ist da ein Monster unter meinem Bett? Was war das für ein Geräusch am Fenster? Vielleicht eine Hexe, die mich holen kommen will? Dunkelheit macht vielen Menschen Angst. Als Kind war ich da keine Ausnahme. Geschlafen habe ich nur, wenn meine Globuslampe den Raum schön erleuchtet hat. Denn sonst gab es fürchterliches Geschrei.

Da bin ich zum Glück rausgewachsen. Witzigerweise kann ich jetzt gar nicht mehr schlafen, wenn irgendwo ein Lichtlein brennt. Selbst den Computerbildschirm nehme ich jetzt vom Strom, damit auch wirklich alles in tiefster Dunkelheit ist.

Patrick – Hilfe, da leuchtet etwas!

Nachleuchtende Farbe auf Spielzeug – eine ganz tolle Idee – aber nicht für mich. Als Kind konnte ich absolut nicht einschlafen, wenn es in meinem Zimmer etwas gab, das geleuchtet hat. Oft waren es bestimmte Spielzeuge, die sich bei Helligkeit aufgeladen und in der Dunkelheit dann ihre Leuchtkraft abgegeben haben. Für mich sah das dann schnell aus wie ein paar Augen, die aus der Dunkelheit auf mich zu kommen. Also hieß es: Alls, was leuchten konnte, musste vor dem Schlafengehen abgedeckt oder umgedreht werden. Nicht selten habe ich panisch nach meinen Eltern gerufen, wenn dann doch noch etwas geleuchtet hat. Diese Geschichte erzählen sie mir bis heute sehr gerne …

 

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