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Ein Gundam in Japan

Für Gundam-Fans ist O-Daiba ein Mekka und ein Pflichtbesuch auf jedem Ausflug nach Tokyo. Denn nur dort findet man einen sich transformierenden RX-0 Unicorn  Gundam in Originalgröße vor dem Diver City Entertainment Komplex(Das ist japanisch für „Shopping“ ;-)). Direkt am Platz des Gundams ist natürlich auch das passende Gundam-Cafe, in dem man nicht nur Kaffee, Tee und Kuchen bekommt, sondern sich auch mit allerhand Gundam-Merchandise eindecken kann.

Ein riesiger Roboter sorgt seit zehn Jahren für Begeisterung!

Der ca. 20 Meter große RX-0 Unicorn Gundam ist dabei noch relativ neu und erst 2017 aufgebaut worden. Er ersetzt einen RX-78-2 Gundam, den Klassiker unter den Gundams, aus der ersten Gundam TV-Serie. Der aktuelle Gundam in glänzendem Weiß bietet mehr bewegliche Teile und Lichteffekte als sein Vorgänger. 

Die Riesenroboter aus dem Gundam-Universum sind ein weltweites Phänomen. In Deutschland sind sie allerdings kaum bekannt und das Gundam-Phänomen ist bisher leider mehr oder weniger an uns vorbeigegangen. Allerdings ist selbst hierzulande unter anderem die Serie „Gundam Wing“ im frei empfangbaren TV gezeigt worden und auf Netflix kann man sich die aktuelle „Mobile Suit Gundam UC“-Serie im Streaming ansehen. Neben den zahlreichen Filmen, Serien, Mangas und Büchern, freuen sich Gundam-Fans ganz besonders über die Gunpla-Bausätze, die man schon länger auch hierzulande kaufen kann. Die Bausätze gibt es zu so gut wie jedem Roboter aus dem Gundam-Universum und oft sogar in verschiedenen Ausführungen.

So kommt ihr zum Gundam

Wenn eine der regelmäßigen Transformationen ansteht, versammeln sich Junge und Alte, Japaner, Zugereiste und Touristen dicht gedrängt mit gezückter Kamera oder andächtig staunend um den Gundam. Gegen Bezahlung kann man sich sogar einen VIP-Platz auf einer extra aufgebauten Tribüne sichern und von dort ungestört staunen, fotografieren und filmen. Der neue Gundam transformiert sich mehrmals täglich, begleitet von reichlich Lichteffekten, in die Angriffsform und zurück.

O-Daiba oder auch Waterfront erreicht ihr sehr gut mit der autonom fahrenden Yurikamome-Linie. Fahrt mit der Oedo-Linie bis zur Haltestelle Shiodome Station und steigt dort ein. Die Fahrt an sich ist schon sehr beeindruckend, denn es geht über die bekannte Rainbow Bridge. Nach der Brücke steigt einfach an der Daiba Station aus und schaut euch auf dem Weg zum Gundam noch das Fuji TV-Gebäude an.

Unser Tipp: Kurz vorm Sonnenuntergang hingehen, damit die Lichteffekte noch bombastischer wirken.

Einen spannenden Artikel zum Gundam auf O-Daiba findet ihr auf Englisch hier.

Einen Artikel aus deutscher Perspektive von der sehr empfehlenswerten Seite wanderweib.de findet ihr hier: https://wanderweib.de/tokio-reise-gundam-odaiba/

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