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Japan – Eigenheiten im Land der aufgehenden Sonne

Einmal das Heimatland ihrer Helden zu besuchen – das ist der größte Wunsch eines jeden Anime- und Manga-Fans. Die meisten unterschätzen allerdings die Abenteuerlichkeit des fremden Landes. Wer unvorbereitet auf Reisen geht, könnte in das eine oder andere Fettnäpfchen treten und Dinge erfahren, die einem die Schamesröte auf die Wangen brennt.

Gut, dass die Vorbereitung humorvoll und ungefährlich sein kann. Kerstin und Andreas Fels nehmen uns in ihren Büchern „Fettnäpfchenführer Japan“ und „Liebe auf Japanisch“ mit auf eine Reise in die amüsante und lehrreiche Unterhaltung.

Die Axt im Chrysanthemenwald – Fettnäpfchenführer Japan

Herr Hoffmann ist so deutsch wie es nur geht. Als bekannter Chemiker hat er bereits einige erfolgreiche Geschäftsreisen hinter sich. Umso mehr gestaltet sich seine Geschäftsreise nach Japan nach dem Motto „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“. Vom Tragen der falschen Schuhe auf der Toilette bis zum Vergehen, die Ess-Stäbchen in den Reis zu stecken – Herr Hoffmann lässt keine Möglichkeit aus, mit Anlauf und großem Geplatsche von einem Fettnäpfchen in das nächste zu springen.

In insgesamt 52 Kapiteln wird der Leser auf Etappen der Reise mitgenommen und erlebt mit Herrn Hoffmann so einige prekäre Situationen. Dabei erklären die Autoren das Missgeschick nicht nur, sie erläutern auch, was in der Situation richtig gewesen wäre. Zusätzliche Info-Boxen bieten außerdem Orientierung im Regel-Dschungel und sorgen für den einen oder anderen Lachanfall.

Liebe auf Japanisch – Love Hotels und dünnen Wände

Wieso spielt die Blutgruppe eine Rolle bei der Partnerwahl? Und junge Paare gehören ins Love Hotel? Das Buch besteht aus Erzählungen über das Leben von einigen Charakteren, die auf verschiedene Weise versuchen, ihren Liebesweg im modernen Japan zu finden. Durch die Augen der unterschiedlichen Personen geben die Autoren einen weiten Überblick über verschiedenen Situationen, in die Verliebte stolpern können. So findet man nicht nur Partner, die vor den Problemen der Emanzipation stehen, sondern auch Singles, die zum Kuscheln ins Café gehen. Zusätzlich zur Liebe gibt das Buch einen allgemeinen Einblick in das Leben in der modernen japanischen Gesellschaft. Denn Japaner beschäftigen schließlich auch die Altersvorsorge, Medizinskandale und die Rolle der Frau.

Die Leser werden detailliert in die japanische Geschichte und Kultur eingeführt. Und auch, wenn die Themen manchmal etwas ausschweifen und abdriften, ist das Buch eine Empfehlung für alle Japan-Interessierte und Hüter von unnützem Wissen.

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Hier bekommt ihr einen Eindruck von der japanische Monarchie. 😉

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