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Leckere Okonomiyaki selbst gemacht

Osaka ist die „Küche“ Japans, das habe ich bei meinem Auslandsjahr so richtig ausgenutzt. 🙂 Neben dem häufigen Essengehen habe ich auch fleißig Rezepte gesammelt. Eins meiner liebsten ist für Okonomiyaki. Das ist ein Kohlpfannkuchen, der sowohl süß als auch deftig sein kann. Okonomiyaki wird auch oft als Pizza Japans bezeichnet und ist unter den Japaner sehr beliebt. Das liegt einfach daran, dass man aus den Okonomiyaki machen kann, was man möchte, (was auch der Name verrät. Wörtlich übersetzt heißt es: sehr verehrtes gebratenes nach meinem Geschmack.)

Du brauchst:

Mehl,
Salz,
Wasser,
Eier oder für Veganer Yamswurzel,
Dashi-Brühe (aus Fisch oder vegetarisch),
Weißkohl,
was auch immer du in den Teig tun möchtest,
Okonomiyaki-Soße (Yakisoba-Soße geht auch) und Mayonnaise,
und wenn es ganz traditionell sein soll, noch Nori und Katsuobushi.

Die Menge hängt davon ab, wie viel du am Ende haben möchtest. Für eine einzelne Person reicht in der Regel ein Viertel von dem Kohl, für zwei ein Halber und so weiter. Der Teig sollte genug sein um den Kohl ganz zu bedecken. 😉

1 Der Okonomiyaki-Grundteig

Okonimiyaki-Teig kann man in manchen Asia-Läden auch schon fertig kaufen, aber selber machen ist auch ganz leicht. Man vermengt das Mehl mit ein bisschen Salz. Dann kommt das Wasser mit der Dashi-Brühe und ein oder zwei Ei(er) hinzu. Dabei kräftig rühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Das Ergebnis sollte ein zähflüssiger Teig sein.

Den Kohl in kleine Stücke schneiden (am besten ohne die harten weißen Mittelstücke in den Blättern) und dann in den Teig mischen.

2 Der Rest

Nun kann man alles in den Teig mischen, was man haben möchte. Von Garnelen über Bacon und Gemüse ist alles erlaubt. Es gibt auch Varianten mit Mochi und Käse. Das stopft dann besonders.

Wenn alles im Teig ist, brät man das ganze wie einen dicken Pfannkuchen. In vielen Restaurants wird der Pfannkuchen auf Speckstreifen gebraten, sodass es eine knusprige Unterseite gibt. Wann es Zeit wird, den Okonomiyaki zu wenden, erkennt man daran, dass der Rand schon fester wird. Dann einfach umdrehen und von der anderen Seite nochmal gut durchbraten.

Ab auf den Teller und ruhig großzügig mit Okonomiyaki-Soße und Mayonnaise bestreichen und mit Nori und Katsuobushi bestreuen. Muss aber natürlich nicht. 🙂

Guten Appetit!

Was hast du in dein Okonomiyaki rein getan?

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