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Mochi – Japans Silvestertradition

Das Jahr hat gerade frisch gestartet. Wie jedes Land hat Japan dazu seine ganz eigenen Traditionen. Wir stellen dir heute die vor, die in Süßigkeiten endet.

Mochitsuki mit der Familie

Zuerst wird der Mochi-Reis gewaschen und dann gedämpft. Dann kommt der Teil, wo jeder sich beteiligen kann. Der Reis wird ein einen Holztrog gefüllt und mit einem Holzhammer gestampft. Immer und immer wieder, bis die Mochi-Masse weich und geschmeidig wird. Wenn es endlich soweit ist, wird der Teig zu kleinen Kugeln geformt. Und das war’s, fertig! Das ist die traditionelle Weise, um Mochi herzustellen. Heutzutage geht es auch ohne Stampfen, ein Rezept dafür findest du weiter unten. 😉

Beim Essen der Mochi muss man aber vorsichtig sein! Denn sonst kann der Erstickungstod drohen. Die Reiskuchen sind nämlich wirklich klebrig.

Rezept für 8 Daifuku mit Anko

Anko ist eine süße Adzukibohnenpaste.

Dafür brauchst du 500 g getrocknete Adzukibohnen (oder andere rote Bohnen), 350 g Zucker und einen halben Teelöffel Salz.

1. Die Bohnen müssen erstmal 12 Stunden in Wasser einweichen, genug, dass sie damit bedeckt sind.

2. Danach das Wasser abgießen und die Bohnen mit kaltem Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Sobald es kocht, das Wasser wieder abgießen und den Vorgang noch zweimal wiederholen.

3. Diesmal die Bohnen mit dem Wasser 40 bis 50 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Die Bohnen sollten dann weich sein

4. Den Zucker unter die Bohnen mischen und bei niedriger Hitze weiterkochen. Wichtig ist, die Masse ständig durchzurühren. Das machst du solange, bis es eine trockene Masse ist, etwa wie festes Kartoffelpüree.

5. Mit einem Mixer alles pürieren und abkühlen lassen.

6. Aus 160 Gramm formst du mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln und legst sie ins Gefrierfach, bis sie ganz fest sind. Den Rest vom Anko kannst du für das nächste Mal oder ein anderes Rezept auch einfrieren. 😉

Jetzt geht es an den Mochi-Teig. Dafür brauchst du 80 g Klebreismehl, auch Shiratamako genannt, 70 g Zucker, 120 ml Wasser und Speisestärke.

1. Shiraramako und Zucker in einen kleinen Topf mit dickem Boden geben. Beides gut vermischen und dann mit dem Wasser verrühren.

2. Die Masse bei niedriger Hitze zum Kochen bringen und regelmäßig umrühren. Nach etwa acht bis zehn Minuten sollte die Masse dicklich werden. Der fertige Teig ist cremig weiß, dicklich und klebrig. Ob er wirklich fertig ist, kann man testen, indem man eine kleine Menge auf einen Teller mit Speisestärke gibt. Wenn der Teig auseinanderläuft, muss er noch weiter gekocht werden.

Wenn der Teig soweit, ist kannst du die Arbeitsfläche mit viel Speisestärke bestäuben und den Teig drauf zehn Minuten ruhen lassen.

Danach den Teig in acht gleich große Teile schneiden und flach drücken. Die Anko-Kugeln in die Mitte legen und den Mochi-Teig außen rum zudrücken.

Das Daifuku dann mit der Nahtstelle sanft auf die Arbeitsfläche drücken und hin und her rollen. (Die Arbeitsfläche muss immer noch mit Speisestärke bedeckt sein.) Fertig!

Wenn du die Daifuku nicht sofort essen möchtest, friere sie ein, da der Mochi-Teig nach 24 Stunden anfängt, auszutrocknen. Zum Auftauen dann einfach 12 Stunden vorher in den Kühlschrank legen.

Guten Appetit!

Weitere tolle Rezepte findest du in „Mochi – Japanisches Konfekt: Mochi, Dango, Daifuku und Nerikiri einfach selbstgemacht“ von Hädecke. Dieses Buch kannst du gerade auch in unserem Gewinnspiel gewinnen. 😉

Bis zum 10. Januar hast du noch Zeit, mitzumachen.

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