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Was, wie, wo? Sushi selbstgemacht

Das Wort Sushi bedeutet „Essig Reis“. Es muss also nicht immer Fisch beinhalten. Woher das japanische Gericht schlechthin kommt, welche Arten es gibt und wie du ganz leicht selber Sushi machen kannst, verraten wir dir hier. 😉

Woher kommt Sushi?

Den Ursprung hat das beliebte Gericht in der Konservierungsmethode für Fisch, die sich am Mekong-Fluss entwickelte. Fisch wird dabei in fermentierten Reis gelegt und so haltbar gemacht. Der Reis wurde dann weggeschmissen. Zumindest bis ein Japaner den sauren Reis probierte und für lecker befand. Mit der Zeit gingen die Japaner dazu über, Reisessig anstelle des Fermentierens zu verwenden. Der verwendete Fisch wurde auch immer frischer und heutzutage wird roher Fisch, Sashimi, verwendet.

 

Ganz leicht selbstgemacht:

  • 1 Sushi-Reis

Für ca. drei Personen brauchst du: 4 EL Reis-Essig, 1 EL Zucker, ½ TL Salz und 250 g Sushi-Reis. (Anderer Reis eignet sich nicht, da er nicht genug Stärke enthält.)
Gibt den Essig mit dem Zucker und dem Salz in einen Topf und erhitze das Ganze auf einer niedrigen Stufe, bis der Zuck und das Salz sich aufgelöst haben. Dann stelle es zum Abkühlen zur Seite.
Jetzt ist der Reis dran, den musst du erstmal gut waschen. Lass den Reis ca. 30 Minuten im Topf quellen. Gieße den Topf mit einem halben Liter Wasser auf und koche den Reis für etwa 15 Minuten. Dabei solltest du den Reis nicht umrühren, damit er schön pappig wird. Nun kannst du den fertigen Reis in eine Schüssel geben und die Essig-Mischung darauf verteilen. Jetzt muss der Sushi-Reis nur noch richtig abkühlen, dann geht’s an Sushi machen.

  • 2 Sushis rollen

Es gibt verschiedene Arten von Sushi, die Klassische ist das Maki Sushi, eine mit Nori (Seetang) umwickelte Reisrolle.
Dafür brauchst du eine Bambusmatte, Nori-Blätter und die gewünschte Füllung für das Sushi (z.B. Thunfisch und Gurken).
Lege die glatte Seite des Nori-Blattes auf die Bambusmatte und bestreiche das Nori-Blatt mi einer dünnen Reisschicht. (Mit nassen Händen geht der Reis leichter wieder ab.) Lass am Ende einen kleinen Streifen frei damit du das Nori dann „zukleben“ kannst.
Jetzt geht es ans Befüllen. Traditionell kommt eine dünne Schicht Wasabi in die Mitte. Wer scharfes Essen aber nicht so mag, kann sie weglassen. Lege Fisch und/oder Gemüse in die Mitte und dann rolle es dann ein. Feuchte vorher aber noch das Ende des Nori Blattes an. Danach Daumen unter die Bambusmatte legen und langsam alles einrollen. Die Matte soll natürlich nicht mit eingerollt werden, sondern euch beim Rollen nur helfen. 😉 Wenn das Sushi aufgerollt ist, nochmal kurz mit der Bambusmatte umschließen und etwas festdrücken.
Mit einem angefeuchteten, scharfen Messer kannst du die Rolle am besten in kleine Stücke schneiden. Fertig!

 

Maki, Nigiri oder Inside-Out?

Neben den Maki, oder auch gerollten Sushi, gibt es noch verschiedene andere Versionen.
Nigiri Sushi ist handgepresst. Man nimmt den Reis und formt ihn zu ovalen Kugeln und legt dann oben drauf den Fisch oder das Omelett.
Temaki ist wörtlich übersetzt handgerolltes Sushi. Dabei rollt man das Sushi wie eine Eiswaffel auf und die Füllung schaut oben noch raus.
Oshi oder auch Hako Sushi ist eine Spezialität aus Osaka. Sushi-Reis wird eine Boxfom gefüllt, mit den Toppings belegt, dann kommt noch eine Schicht Reis und dann wird alles in Form gepresst.

 

Da Sushi weltweit beleibt ist, hat es sich auch außerhalb Japans weiterentwickelt.
Uramaki ist von innen gerollt und stammt aus Kalifornien. Das Sushi wird so gerollt das, dass das Nori mir der Füllung innen ist und der Reis außen.

 

Was für Sushi hast du am liebsten? Hier findest du die Rezension zu “Alles nur deine Schuld”. 😉

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