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Liebe auf Umwegen – Rezension zu „Alles nur deine Schuld“

Es ist allein Takayas Schuld, dass Yurina schreckliche Dinge in ihrer Schulzeit durchleben musste. Als sie sich nach Jahren zufällig treffen, weiß er nicht mal mehr, wer sie ist und was er ihr angetan hat. Jahrelang unterdrückte Wut kocht in Yurina auf, während Takaya nichts Besseres einfällt, als sich in sein ehemaliges Mobbingopfer zu verlieben. Das bisher einzige Werk der Zeichnerin Ami Chatani ist ein zuckersüßer Toptitel und eine Empfehlung für alle Shoujou Fans!

Handlung

Frauenschwarm Takaya hat sich nie etwas aus ernsten Beziehungen gemacht. Eines Abends überredet ihn sein bester Kumpel zu einem Doppel-Blind-Date, denn er hat ein Auge auf ein Mädchen geworfen und sie möchte ihre Freundinnen mitbringen.

Doch dann betritt Yurina den Raum. Wunderschön – er ist weggetreten und kann sie nur noch anstarren. Sie hingegen reagiert schockiert. Vor allem seine Annäherungsversuche findet Yurina widerlich. Haben sie sich schon vorher mal gesehen? Hat er sie versetzt?
Das Mädchen will direkt wieder das Blind-Date verlassen, doch Takaya will sie nicht gehen lassen. Sie weigert sich und er gesteht ihr aus dem Affekt heraus seine Liebe. Doch Yurina schockiert ihn nur mit den Worten „Ich hasse dich“ und lässt ihn mit seinen Freunden zurück.
Was hat sie nur?
Die Situation lässt Takaya nicht in Ruhe und vor allem das Mädchen geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er schnappt sich ihren Regenschirm, den sie liegen gelassen hat, und wartet am Eingang ihrer Universität auf sie. Beim Treffen erzählt Yurina ihm die Grausamkeiten, die er ihr angetan hat, er kann sich jedoch noch immer nicht an sie erinnern. In der Grundschule hat Takaya das Mädchen gemobbt. Die ganze Klasse, selbst Schüler aus der Parallelklasse, machten dabei mit. Und es war Takayas Schuld. Sie war froh, als ihre Mutter wieder heiratete und die Familie dadurch nach Tokyo zog. Darum ist ihr Nachname nun Mikami.
Trotz der schockierenden Vorgeschichte der beiden will Takaya eine Beziehung mit ihr, oder zumindest ein paar Dates. Sie sieht dies jedoch als Möglichkeit, sich an ihm zu rächen, und geht die Beziehung unter Bedingungen ein: 1. Sie werden kein Liebespaar sein. 2. Er muss alles tun, was sie von ihm verlangt. 3. Er kann alles hinschmeißen und verschwinden, wenn er es nicht mehr ertragen kann.

Gestaltung

Der Zeichenstil von „Alles nur deine Schuld“ ist eher durchschnittlich. Manchmal gibt es detaillierte Hintergründe aber oft auch Panel in denn nur ein Gesicht bzw. eine Person und Rasterfolie zu sehen ist. Und leider sind die Augen nicht immer ganz so ausdrucksstark wie auf dem wunderschönen Cover. Alles in allem ist der Manga trotzdem schön anzusehen. Ami Chatani zeigt neben dem Cover auch bei den Kapitelbildern, welches Potenzial noch in ihr steckt.

Fazit zu “Alles nur deine Schuld”

Zur Abwechslung verliebt sich der Frauenschwarm auf den ersten Blick und bekommt die kalte Schulter gezeigt – ein Konzept, das uns gut gefallen hat. Der Herzschmerz ist greifbar. Natürlich will Yurina sich rächen und Takaya möchte einfach glauben, dass er eine Chance hat. Ob man findet, dass die Rache zu weit geht oder gerechtfertigt ist, hängt wohl von der einzelnen Person ab. Uns hat es überzeugt. ; ) Eine Empfehlung für alle Hate-Love-Story Freunde.

Liebe allein ist nicht genug? Hier findest du die Rezension zum Endzeit-Titel Marry Grave. 😉

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