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Rezension: Dr. Stone

Ist es möglich, die menschliche Zivilisation wieder ganz neu aufzubauen, falls sie untergeht? Der Manga von BOICHI und Riichiro Inagaki untersucht dieses Thema. Bei „Dr. Stone“ kannst du dich also auf Post-Apokalypse, geniale Geistesblitze, Comedy und auch etwas Action freuen.

Handlung

Heute ist der Tag! Taiju Ooki nimmt all seinen Mut zusammen, denn heute will er seiner großen Liebe Yuzuriha Ogawa endlich seine Gefühle gestehen. Seine Freunde aus dem Wissenschaftsclub unterstützen ihn, obwohl sie Wetten darauf abschließen, dass Taiju eine Abfuhr bekommt. Doch zum Liebesgeständnis kommt es gar erst gar nicht erst, da plötzlich ein grelles helles Licht am Horizont auftaucht. Taiju stellt sich schützend vor Yuzuriha, aber vergebens. Alle Menschen werden von dem Licht in Stein verwandelt.

Über die Jahre hinweg erobert die Natur Tokyo wieder zurück. Am 5. Oktober 5738 schafft Taiju, aus dem steineren Gefängnis zu entkommen. Die letzten 3000 Jahre verbrachte er nur damit, an Yuzuriha zu denken. Seine Hoffnung, sie wiederzusehen, können auch die zerstörten Menschenstatuen, denen er begegnet, nicht trüben. Auf seiner Suche nach ihr begegnet er seinem ebenfalls wiedererwachten Freund Senkuu. Zusammen wollen sie die Zivilisation wieder zum Leben erwecken, und zwar mit der Macht der Wissenschaft. Als ehemaliger Wissenschaftsclub-Chef weiß Senkuu so einiges. Er ist sogar ein richtiges Genie und versucht nun, mit seinem Wissen die Menschen wieder zum Leben zu erwecken. Bei ihrem Klassenkameraden Tsukasa gelingt es ihm.

Leider findet Tsukasa nicht, dass man alle Menschen wieder erwecken sollte. Ihm gefällt die steinzeitliche Welt und nun stehen sich Muskelkraft und Hirnschmalz gegenüber…

Gestaltung

„Dr. Stone“ hat einen sehr charakteristischen Zeichenstil mit klaren Linien. Dadurch bekommen die einzelnen Figuren ein unverwechselbares aussehen. Senkuu, Taiju und Co. Stehen auch immer sehr im Vordergrund und sind sehr ausdrucksstark. Der Hintergrund ist dabei meistens wirklich einfach nur Hintergrund. Trotzdem ist dieser sehr sauber gezeichnet und die pflanzenüberwucherte Welt sehr schön aunzusehen. Die Actionszenen sind sehr dynamisch und reißen einen mit. Bei der Gestaltung kann man wirklich nicht meckern. 😉

Fazit

„Dr. Stone“ bringt mit seiner schönen neuen Idee frischen Wind in die Shounen-Welt. Und die Supermarkt-Wissenschaft ist sogar etwas, das wir alle tatsächlich lernen können, anders als bei einem Kamehameha. Das macht die Serie gleich viel charmanter. Auch wenn „Dr. Stone“ nichts von einer Unterrichtsstunde hat, kann man dabei gut noch etwas lernen,  ganz nebenbei, da die wissenschaftlichen Aspekte perfekt in die allgemeine Handlung eingebaut sind. Ein weiter Pluspunkt für den Manga ist die Comedy. Obwohl die Story in einer Post-Apokalypse spielt, hat die Geschichte dank der Comedy-Einlagen nichts als zu düsteres an sich.

Der Mystery-Faktor, was es mit der plötzlichen Versteinerung auf sich hat, hält die Geschichte ebenfalls sehr spannend. Der Cast der Figuren wird von Band zu Band auch größer. Und anders als bei vielen anderen Serien, bekommen die Nebencharaktere auch genug Zeit, so dass man sie wirklich kennen lernen kann.

Wir sind (wie du vielleicht schon gemerkt hast) begeistert und können den Manga nur weiterempfehlen. Vor allem, da dort die Action oft besser dargestellt ist als im Anime. 😉

 

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