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Von Liebe und Monstern – Rezension Marry Grave

Was würdest du für die große Liebe auf dich nehmen? Riseman Sawyer – Abenteurer, Vagabund und Spinner – zieht in den Kampf gegen mörderische Monster, um seine Frau ins Leben zurückzuholen. Hidenori Yamaji beginnt mit ihrem Debüt “Marry Grave” eine sagenhaften Action-Story. Der vierte Band erscheint am 05. September 2019 auf dem deutschen Markt.

Inhalt:

In einer aus den Fugen geratenen Welt voller todbringender Goblins, Monster und Hexen trägt der Abenteurer Riseman Sawyer den Sarg seiner verstorbenen Frau durch die Apokalypse. Er ist auf der Suche nach den seltenen Zutaten für das Deadman’s Recipe, stößt jedoch immer wieder auf neue Komplikationen und Hindernisse. Und obwohl er nun schon seit vierzig Jahren nach den Zutaten sucht, fehlen ihm noch immer sehr viele. Auch die Probleme, die sich ihm in den Weg stellen, können ihn nach wie vor umhauen. Es gibt also noch viel zu tun! Trotz aller Strapazen ist Aufgeben keine Option. Letztendlich will er schließlich nur eins: seine Frau wieder zum Leben erwecken!

Die Action kommt im Manga definitiv nicht zu kurz und wer auf Spannung, Kämpfe und Magie steht, wird hier auf seine Kosten kommen. Dennoch ist das Ganze nicht nur knallhart und ernst, denn gerade Sawyers Charakter bringt eine ordentliche Ladung Humor mit ein. Neben seinen “badass”-Auftritten ist er vor allem humorvoll, tollpatschig, schräg und etwas naiv. Er ist durch und durch sympathisch und man fiebert stets mit ihm mit. Man drückt ihm so sehr die Daumen, dass er es schafft, Rosalie (seine verstorbene Frau) zurück zu bekommen. Denn im Vordergrund steht vor allem die Liebe zu seiner Rosalie, die ihm als Antrieb für das Leben dient. Es ist eine perfekte Liebesgeschichte.

Gestaltung:

Der Zeichenstil des Mangas hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn er fängt  sowohl die ernsten als auch die humorvollen Momente super ein. Detailreich, aussagekräftig und emotional – Yamaji ist es hier einwandfrei gelungen, Emotionen zu transportieren, denn ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Sie nehmen einen auf ihre Reise mit und man möchte den Manga gar nicht mehr aus der Hand legen. Daher muss ich jetzt leider sehr geduldig sein und auf Band vier warten.
Die Sprache ist dabei übrigens weder derbe noch vulgär. Es gab zwar zwei oder drei Sätze, bei denen ich etwas über die Übersetzung schmunzeln musste, aber wer eher eine ruhige und emotionale Sprache möchte, der ist hier gut bedient.

Fazit zu Marry Grave:

Marry Grave überzeugt auf ganzer Linie. Man wird überrascht von einer interessanten Story, liebenswürdigen Charakteren und einer ordentlichen Portion Action und Humor. Die Seiten flogen nur so dahin und in kürzester Zeit habe ich die Bände beendet. Sawyers Reise begeistert und es lohnt sich definitiv, mal einen Blick in den Manga zu riskieren.

Die Rezension zu Atelier of Witch Hat, findet ihr hier. 😉

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